Sportlich werden in 5 einfachen Schritten – So schaffst du es auch!

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Von Null Sport auf 5x Sport die Woche – ich und sportlich werden? Das hätte ich noch vor ein paar Jahren für unmöglich gehalten. Bis zu meinem zwanzigsten Lebensjahr gab es nämlich keinen einzigen Sport der mir Spaß machte. Mittlerweile mache ich fast jeden Tag Sport und könnte mir kein Leben mehr ohne vorstellen. Meine 5 Top-Tipps zu einem sportlicheren Ich verrate ich dir heute in 5 Schritten.

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Sportlich werden mit Fahrrad

Mein Guide zum sportlich werden

Dieser Beitrag wird durch REID Bikes unterstützt, die mir für diesen Post ein wunderschönes Fahrrad zur Verfügung gestellt haben.

In meinen letzten Monatsfavoriten habe ich bereits erwähnt, dass ich erst seit einigen Jahren Sport mache und früher ein absoluter Sportmuffel war. Da es einigen bestimmt genau so geht wie mir und ihr vielleicht noch in der Sportmuffelphase steckt, habe ich diesen 5-Schritte-Guide zum sportlich werden für euch erstellt. Bei mir hat der Wandel in genau diesen 5 Phasen stattgefunden. Ich hoffe, dass diese Tipps euch motivieren die ein oder andere Sportart auszuprobieren und in euren Alltag zu integrieren.

Schritt 1 – Yoga

“Yoga ist nichts für mich weil ich kaum dehnbar bin.” Diesen Spruch habe ich mir schon so oft anhören müssen, wenn ich Leuten von meiner ersten sportlichen Neuentdeckung vorschwärmte. Doch diese Ausrede ist so wie zu sagen: “Englisch ist nichts für mich denn ich verstehe die Sprache nicht.” Erkennst du den Fehler? Einen Sport oder eine Disziplin nicht zu beginnen nur weil man es noch nicht kann ist ein sinnloser Paradox. Ich bin durch Yoga definitiv achtsamer, stärker und vor allem dehnbarer geworden.

Warum Yoga als Schritt 1? Weil jeder Yoga machen kann und zwar zu jeder Tageszeit. Es ist der einfachste “Sport” der mir begegnet ist weil er so individuell gestaltet werden kann wie fast kein anderer. Die einzige Messlatte ist dein eigener Fortschritt. Wenn du dich nicht sofort bei einem Yoga-Kurs in deiner Nähe anmelden möchtest, kannst du auch mit einer “Yoga for Beginners” Challenge auf YouTube beginnen. Die 30-Tage Challenge von Yoga With Adrienne hat in der Hinsicht auf Freude an Bewegung mein Leben verändert!

Schritt 2 – Laufen

Im Süden (Baden-Württemberg) ist das Wort “laufen” ein synonym für “gehen” und das ist auch mit dem zweiten Tip gemeint. Ob du einfach nur durch die Gegend marschierst, Nordic Walking betreibst oder tatsächlich rennst, sei dir überlassen. Laufen ist neben Yoga der einfachste Sport, der zudem viel effektiver ist als die meisten von uns denken. In seinem Buch How Not To Die empfiehlt der Arzt Michael Greger täglich 1 Stunde spazieren zu gehen oder 30 Minuten intensiven Sport zu betreiben. So ein Spaziergang kann ganz einfach in den Alltag eingebunden werden, z.B. während dem Telefonieren, Sprachmemos abarbeiten und Hörbücher hören. Mit Schneestiefel steht dem täglichen Spaziergang sogar im Winter nichts entgegen!

Schritt 3 – Fahrrad fahren

Die nächste “Stufe” auf dem Weg zum sportlicheren Ich erfordert ein Fahrrad, was sie etwas komplizierter macht als die Schritte 1 und 2. Allerdings gibt es schon gute Fahrräder ab 200€ und diese Investition lohnt sich. Wer auf dem Berg wohnt muss für ein E-Bike tiefer in die Tasche greifen doch selbst das ist eine lohnenswerte Investition in die eigene Gesundheit. Da ich in der Stadt wohne und kein Auto besitze (was hier sinnlos wäre), erledige ich wirklich ALLES mit dem Fahrrad. Dadurch fahre ich wirklich JEDEN TAG Fahrrad, wenn auch nur 3km am Tag (zur Uni und zurück). Außerdem zählt jeder Kilometer und 21km Fahrrad fahren die Woche sind besser als nichts.

Ich habe für diesen Blogpost ein Fahrrad von Reidbikes erhalten, das meine Bedürfnisse in der Stadt komplett erfüllt. Mit 7 Gängen, Gepäckträger und einem schicken geflochtenen Korb bietet das mintgrüne “Ladies Vintage” alles was ich brauche. Dazu sieht es auch noch ultra schick aus. Vor allem wenn man es mit auf den Gemüsemarkt nimmt und dort plastikfrei einkaufen geht.

Sportlich werden mit Fahrrad

Sportlich werden mit FahrradSchritt 4 – Fitnessstudio

Seitdem ich im Fitnessstudio angemeldet bin ist meine Reise zum sportlichen Ich erst so richtig losgegangen. Davor waren meine Workouts eher sporadisch und unregelmäßig, da ich keinen richtigen Anreiz hatte am Ball zu bleiben. Erst als ich gemeinsam mit einem Trainer einen Fitnessplan aufstellte, war ich motiviert Muskeln aufzubauen und fitter zu werden. Die ersten sichtbaren Erfolge setzten nach 2-3 Monaten ein und bald merkte ich auch eine verbesserte Ausdauer. Als sich dann noch eine Freundin im gleichen Fitnessstudio anmeldete und wir gemeinsam Sport machten, war Sport bereits fester Bestandteil meiner Wochenroutine und machte zudem noch mehr Spaß.

Deswegen mein Tip für dich: Melde dich einfach mal an und überlege dir deine Ziele gut. Wenn dein WARUM stark genug ist, wirst du diese Ziele locker erreichen. Wenn möglich, finde jemanden, der sich mit dir anmeldet. Gemeinsam trainiert sich besser und die eigentliche Hürde, überhaupt erst ins Fitnessstudio zu gehen, ist gleichzeitig überwunden.

Schritt 5 – Gesunde Ernährung

Die Frage nach dem Huhn und dem Ei tritt auch bei einem gesunden Lebensstil auf. Kam zuerst die körperliche Betätigung oder das gesunde Essen? Tatsächlich scheinen die meisten sportlichen Menschen gleichzeitig auf eine gesunde Ernährung zu achten. Bei mir war es definitiv die Ernährung, die auch ihren Teil zu meiner Fitness beigetragen hat. Wenn man sich bewusst für gesunde Lebensmittel entscheidet, verbessert sich automatisch die Kraft, Ausdauer und damit auch die Freude am Sport.

Wenn es mit dem Sport bisher also noch nicht so geklappt hat, dann hilft eventuell eine neue Herausforderung. Dies könnte beispielsweise Monat vegan oder 1 Monat Rohkost sein. Als ich vegan wurde, interessierte ich mich plötzlich viel mehr für Sport und ging erstmals ab und zu freiwillig joggen. Zufall oder Zusammenhang? Für mich war die gesunde Ernährung auf jeden Fall der größte Auslöser für mein sportlich werden.

Sportlich werden mit Fahrrad auf dem Markt

Sportlich werden mit Fahrrad

 

Meine Sport-Routine

Schließlich kommen wir zu der Frage, wie viel Sport ich eigentlich mittlerweile mache. Da ich mich momentan noch in einem etwas intensiven Semester befinde, gibt es viele Tage, an denen ich einfach nicht zum Sport komme. Darum versuche ich zur Zeit 3 mal die Woche ins Fitnessstudio zu gehen. Das klappt nicht immer und wird deswegen oft durch ein Home-Workout oder eine gemütliche Yoga-Session am Abend ersetzt. Im Sommer gehe ich außerdem sehr gerne joggen. Im Winter mache ich gerne lange Spaziergänge weil ich nicht so gern bei Kälte schwitze. Es gibt ja Menschen, die zu jeder Jahreszeit laufen gehen. Ich gehöre da nicht dazu und deswegen mache ich im Sommer mehr Ausdauersport und im Winter mehr Kraft-Training. Im Schnitt mache ich also circa 4-5x die Woche Sport. An den 2-3 “Rest Days” gehe ich entweder spazieren oder mache ein paar Dehnübungen zuhause.

Eine Routine finden

Ich habe diese optimale Routine für mich selbst herausgefunden, doch sie könnte für dich anders aussehen. Darum empfehle ich dir einfach mal verschiedene Sportarten auszuprobieren und herauszufinden, was am besten zu dir passt. Wenn du morgens wenig Zeit hast, würde sich Yoga oder ein Home-Workout empfehlen. Wenn du morgens Schwierigkeiten hast wach zu werden, könnte Joggen oder Fahrrad fahren das Richtige für dich sein. Was auch immer dabei herauskommt – sportlich werden lohnt sich! Sportlichen Menschen dankt nicht nur die Gesundheit. Man erhält zusätzlich ein besseres Körpergefühl und mehr Lebensfreude durch Glückshormone und die gewonnene Ausgeglichenheit.

Lasst mir gerne einen Kommentar da, ob es euch ähnlich gegangen ist. Hat die Ernährungsumstellung euch auch inspiriert mehr Sport zu machen?

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Laura

 

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